Warum Vitamin B12 so wichtig für die Gesundheit ist

Vitamin B12 ist nicht nur, aber besonders bei Veganern ein Dauerthema – zurecht. Denn B12 oder Cobalamin, wie das Vitamin auch heißt, ist essenziell für unsere Gesundheit. Es hält Nerven und Blut gesund und kann bei einem Mangel zur Störung der Zellteilung im gesamten Organismus führen.

Magnesium ist das Top-Nahrungsergänzungsmittel der Deutschen

Welche Nahrungsergänzungsmittel sind besonders angesagt? Dieser Frage sind die Leibnitz-Universität Hannover und das Nürnberger GfK nachgegangen und sie haben herausgefunden: Magnesium steht bei 59,2 % der Anwender in Deutschland ganz oben auf der Liste. Danach folgen Vitamin C (52,6 %), Vitamin E (45,3 %), Calcium (37 %) und Selen (23 %).

Untersuchung: Bessere Wirkung von Antidepressiva dank Nahrungsergänzung

Millionen Menschen leiden an einer Depression, weshalb Ärzte ihnen sogenannte Antidepressiva verschreiben. Das Problem: Oftmals zeigen die Medikamente mit teilweise starken Nebenwirkungen nicht die erwünschte Wirkung.

In einer Übersichtsarbeit von Wissenschaftlern aus Australien und den USA, in der 40 klinische Studien ausgewertet wurden, kommen sie zum Ergebnis, dass einzelne Nahrungsergänzungsmittel einen positiven Einfluss auf die Wirkung von Antidepressiva haben können.

Orthomolekulare Medizin: Mikronährstoffe für Gesundheit und Wohlbefinden

Die orthomolekulare Medizin gehört zu den alternativmedizinischen Methoden. Sie versteht sich als Ergänzung zu anderen Therapiemethoden, wie zum Beispiel der schulmedizinischen Pharmakotherapie (Behandlung von Krankheiten durch Medikamente). Wegbereiter dieses Therapieprinzips war der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling. Nach Pauling bedeutet orthomolekulare Medizin „die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind“.

Höher, schneller, weiter?

Bei einem Blick auf die weltpolitische Lage und die Hungersnöte, die immer noch in vielen Ländern herrschen, wird mir immer wieder bewusst: Wir haben Glück, in einem Land zu leben, in dem wir selbst im Februar Papayas kaufen können. Doch trotz unseres reichhaltigen und ständig verfügbaren Lebensmittelangebots sind 70 Prozent unserer Erkrankungen ernährungsbedingt oder durch unseren Lebensstil hervorgerufen. Einer falschen Ernährungsweise kann durch Nahrungsergänzungsmittel entgegengewirkt werden – vorausgesetzt, diese sind mit Bedacht gewählt.

Nahrungsergänzungsmittel brauchen kein Aroma!

Ob Brausetabletten für stärkere Knochen, Kapseln zur Unterstützung der Haarwurzeln oder Tropfen zur Stärkung der Immunabwehr – das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln und Supplementen wird immer vielfältiger. Gerade in Online-Shops, aber auch vor den Regalen in Apotheken und Supermärkten, verlieren viele Verbraucher daher den Überblick – und fragen sich: Ist Vitamin gleich Vitamin?

Personalisierte Medizin: Jeder Mensch ist individuell, ebenso wie sein Krankheitsverlauf

Wer würde sich beim Kauf einer Hose wahllos für ein Exemplar entscheiden, ohne dieses zuvor anprobiert zu haben? Ausgerechnet wenn es um unsere sensible Gesundheit geht, verhalten wir uns aber eben so. Wir gehen davon aus, dass eine Rezeptur bei jedem individuellen Krankheitsverlauf gleich wirksam ist. Dabei ist ein passgenauer Zuschnitt auf die physiologischen Zusammenhänge eines Patienten mindestens genauso wichtig wie ein gut sitzendes Kleidungsstück. Mit personalisierter Medizin könnten wir zukünftig der Individualität des Menschen gerecht werden und Krankheiten effektiver behandeln.

Funksignal aus dem Körper: Können uns smarte Pillen künftig gesünder machen?

Als Apotheker und Experte für Gesundheit und Prävention weiß ich um meine Verantwortung, die darin besteht, unabhängig zu beraten. Es geht darum, den Patienten fachlich und menschlich bei der Umsetzung seiner Therapie im Alltag zu unterstützen. Diese Aufgabe geht weit darüber hinaus, Menschen ordnungsgemäß mit wichtigen Arzneimitteln zu versorgen. Ich bin die letzte Instanz, welche das verschriebene Medikament und die Dosierungsempfehlung des Arztes weitergibt. Wenn ich dem Kunden einen schönen Tag wünsche und er meine Apotheke verlässt, trägt er jedoch selbst die Verantwortung für seine Gesundheit und dafür, was er aus meiner Empfehlung macht.